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DayZ Standalone Charakterlogbuch 1

Ich spawne auf einer kleinen Insel und schwimme das kurze Stück zum Festland. Vor mir liegt eine Hauptstraße und in der Entfernung sehe ich sowohl links als auch rechts Häuser. Ich entscheide mich für links – dem Sonnenstand nach vermutlich Westen – und laufe los. elektroNach wenigen Minuten erreiche ich eine erste Lagerhalle und finde einen kleinen Rucksack und meine erste Bewaffnung in Form eines Baseballschlägers. Während ich mich noch über den Fund freue läuft ein unbewaffneter Mann in die Lagerhalle. Hinter ihm ein Zombie, der uns nun von unten beobachtet. Der Mann wirkt verzweifelt und bittet um Hilfe, ich lenke den Zombie mit einem ersten Hieb mit dem Baseballschläger ab und wir rennen getrennt Richtung Stadt – Elektro ich komme! (Ortsschilder sind eine tolle Erfindung)

Ein großes Gebäude rechts von mir zieht mich an. Es handelt sich um eine Feuerwache, in der ich eine Axt und Cargo Pants finde. Mit der Axt erledige ich auch meinen ersten Zombie, eigentlich war es ganz einfach. Leise von hinten anschleichen und einmal zuhauen. Mehr gibt es hier nicht zu finden, mein Magen knurrt.
Ich durchsuche die ersten Häuser von Elektro und arbeite mich langsam Richtung Stadt vor. Nach dem glücklosen Durchsuchen von 6-7 Häusern werden Gewehrschüsse auf mich abgefeuert, den Schützen konnte ich nicht sehen, doch der scheint weiter entfernt zu sein und verfehlt mich glücklicherweise, während ich hinter den nächstbesten Schuppen sprinte. Nach kurzer Zeit des Lauschens höre ich entfernt ein Feuergefecht. Noch immer habe ich keine Verpflegung gefunden, doch ich flüchte nördlich an der Feuerwache vorbei Richtung Wald und schlage mich bis Staroye durch. Auch hier habe ich kein Glück. Meine Situation ist bereits kritisch, da ich ausser Wasser noch nicht einen Bissen zu mir nehmen konnte. Aus verzweiflung würge ich mir die vergammelte Banane rein und hetze weiter von Haus zu Haus um vielleicht doch noch etwas essbares zu finden. Meine Zunge fühlt sich pelzig an und die Welt um mich herum wird immer farbloser und greller. Ohne auf Deckung zu achten taumele ich durch Staroye, doch ich finde nichts. In einem umzäunten Vorgarten, der so grau und verschwommen scheint wie alle anderen, breche ich ohnmächtig zusammen…

† 1h 25m by starving & food poisoning

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